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Mandantenbereich


Ein Mensch, der im Laufe seines Lebens in ein Strafverfahren verwickelt wird, muss deshalb nicht moralisch schlechter sein als die Mehrheit der Bürger.

Man kann in ein Strafverfahren aus unter-
schiedlichsten Gründen hineingeraten, zum Beispiel durch falsche Zeugenaussagen.

Untersuchungen haben ergeben, dass Zeugen - auch wenn sie nicht absichtlich lügen - zu 50% falsche Sachverhalte schildern. Man denke an Emden. Hier wurde ein Unschuldiger als Kindermörder gebrandmarkt und konnte nur durch seine DNA entlastet werden.

Ferner gibt es häufig Situationen, in denen man durch andere zu einer Verfehlung verleitet wird, ohne dass man die Schwere der Straftat übersieht. Außerdem kommt
es immer wieder zu Augenblicksversagen, die schwere Folgen haben können. Es ist beispielsweise nach Studien nicht selbstverständlich, dass man mit 50 Jahren noch
nie selber in ein Ermittlungsverfahren geraten oder vorbestraft ist (Verurteilung zu
90 Tagessätzen oder zweimal zu einer geringeren Strafe: Diese führt zum Eintrag vorbestraft im Führungszeugnis). Für den Verteidiger, der auch ein Organ der Rechtspflege ist, ist es deshalb wichtig, richtig informiert zu werden, damit er in der gegebenen Situation das beste Ergebnis für Sie erreichen kann. Darüber hinaus ist
es ein Grundsatz unseres Rechtsstaates, dass auch der Rechtsbrecher einen Anspruch auf rechtmäßige Behandlung hat. Andernfalls würde es sich um einen Unrechtsstaat handeln, wie es sie zu Genüge gibt und gegeben hat.

Wichtigste ist in jedem Verfahren, die Akten einzusehen und die Beweislage einzu-
schätzen. Hierbei ist auf Widersprüche bei Zeugenaussagen zu achten. Aber nur Wiedersprüche im Kerngeschehen sind relevant. Kerngeschehen ist der Sachverhalt,
den ein Zeuge auch nach 5 Jahren noch in Erinnerung hat. Ohne Akteneinsicht, die
nur durch einen Verteidiger erfolgen kann, sollte nichts geschehen.

Zu Ihren wichtigsten Rechten in der Hauptverhandlung gehört die Stellung von Beweisanträgen.

Das Strafrecht hat besonders einschneidende Konsequenzen. Deshalb geht es stets
um jeden Tagessatz. Außerdem kann man erneut in ein Verfahren verwickelt werden. Dann droht die Vorstrafe. Zudem sind Nebenfolgen zu beachten: Bei 1 Jahr Freiheitsstrafe verliert man beispielsweise seine Beamtenrechte.
Rechtsanwalt
Götz Klinkenberg
Fachanwalt für Strafrecht
Händelstraße 19
79312 Emmendingen
Telefon
Mobil 
Fax
(07641) 95 97 66
0178 - 289 50 12
(07641) 95 97 71
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Bundesrechtsanwaltskammer
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anwaltskammer
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